25. März 2021
Onlineveranstaltung

Kinga M. Weiss

Für die nachhaltige Vorsorge- und Nachlassplanung sind nicht nur die Auswirkungen der Rechtsprechung zu beachten, sondern auch die anstehenden Gesetzesrevisionen. Die Referendumsfrist für die Erbrechtsrevision läuft am 10. April 2021 ab, so dass spätestens am 1. Januar 2023 mit dem Inkrafttreten zu rechnen ist. In der Wintersession wurde die «Ehe für alle» verabschiedet und das Inkrafttreten hängt nurmehr vom Referendum ab. Die Revision von Art. 176-193 IPRG wurde vom Parlament genehmigt, so dass inskünftig Testamente einseitige Schiedsklauseln enthalten können. Das neue Unternehmenserbrecht stiess im Vernehmlassungsverfahren auf breite Zustimmung; die Botschaft des Bundesrates wird vor der Sommersession erwartet. Welcher Handlungsbedarf ergibt sich bereits heute aus den Vorlagen? Inwiefern bestehen noch Unsicherheiten? Wie sieht der Fahrplan bezüglich der weiteren das Erbrecht betreffenden Revisionsvorhaben aus?